Interessiert
am Handbiken? | |||||
|
| ![]() | ||||
HandbikerInnen
in Ostösterreich können das Sopur Shark S und/oder das Schmicking S2 Kniebike gegen eine geringe Leihgebühr testen | |||||
![]() |
Am Ende einer sehr langen Saison konnte er nochmal ein super Ergebnis bei harten Bedingungen erzielen. Es war ein würdiger Schlusspunkt für die Saison 2012! Gesamtzeit: 9h28min52sec Mehr Details zu diesem Wettkampf in seinem Bericht |
![]() Oberösterreichs Siegertypen |
Dazu Walters Kommentar in seiner Emailaussendung: Ich habe es tatsächlich geschafft und bin in OÖ Sportler der Jahres 2012 geworden. Mit Freude darf ich Euch mitteilen, dass ich
gestern die Wahl zum Sportler des Jahre in Oberösterreich (aus 125 Athleten -
OHNE Behinderung) gewinnen konnte. Weiters, wurde mir auch die goldene Krone
(initiiert von der Sportredaktion der Kronen Zeitung) für den "Triumph des
Jahres", das Sportehrenzeichen der Stadt Linz und die höchste Auszeichnung des
Landes Oberösterreich, das goldene "Ehrenzeichen des Landes OÖ"
verliehen.
Viele Beweise für mich, dass der Behindertensport
in der Gesellschaft angekommen ist und die Leistungen respektiert
werden.
Vielen Dank auch an Euch für die Mithilfe beim
Stimmensammeln und voten - bei der sechs Wochen laufenden Publikumswahl wurden
sensationelle 72.927 Stimmen für mich abgegeben.
|
| Walter
Ablinger gewinnt am späten Nachmittag in Brands Hatch das Straßenrennen der
Handbiker in der Klasse H2 über 56km und holt somit die Goldmedaille! Der
43jährige Oberösterreicher zeigte gleich von Beginn an enormen Kampfgeist und
setzte sich bei sehr warmen Temperaturen auf der schwierigen Strecke um vier Sekunden
gegen den Schweizer Jean-Marc Berset durch. Weitere drei Sekunden dahinter wurde
der Italiener Vittorio Podestà Dritter. Mit Ablingers Tempovorgabe konnten
im Rennverlauf überhaupt nur 4 Fahrer bis zum Finish mithalten. Auf der letzten
von sieben Runden (Rundenlänge 8 Kilometer) war Ablinger dann nicht mehr zu halten
und hängte Gegner um Gegner ab. „Nach der verlorenen Goldenen ist das eine riesige Genugtuung für mich. Ich habe so viel Energie freigesetzt und alles unternommen, um mir den Sieg zu holen. Es ist mir gelungen, und die Goldmedaille ist die größte Freude in meinem Leben“, sagte Ablinger, der im Zeitfahren von einem Begleitfahrzeug behindert wurde und Gold in der Folge um fünf Sekunden verpasst hatte. | |||
| MH1.1 Andreas Kiemes (GER) | MH3 Rafal Wilk (POL) | WH1 Monika Borelli (ITA) | WH4 Andrea Eskau (GER) |
| MH1.2 Wolfgang Schattauer (AUT) | MH4 Cédric Kuster (SUI) | WH2 Francesca Fenocchio (ITA) | WHO Nadine Gallenbach (GER) |
| MH2 David Franek (FRA) | MH0 Joel Weingut (GER) | WH3 Claudia Mollo (GER) | U23 MH0 Joel Weingut (GER) |
| U23 MH1.1 Benjamin Früh (SUI) | U23 MH1.2 Reto Wittwer (SUI) | U23 MH3 Mathieu Bosredon (FRA) | U23 MH4 Cédric Kuster (SUI) |
Fotos Brigitte Neuske Die auch heuer wieder bestens organisierte Veranstaltung in Lobbach war die letzte der fünf Stationen des EHC in diesem Jahr. Ein Dutzend Paralympics-TeilnehmerInnen nützten die Gelegenheit im über 100 TeilnehmerInnen zählenden Starterfeld ihre Form zu überprüfen. Bei über 30° im Schatten wurde auf der selektiven Strecke auch um den begehrten Meistertitel des EHC gekämpft. Aus österreichischer Sicht war Wolfgang Schattauer unser bester Mann in Lobbach. Er überzeugte hinter dem jungen Schweizer Tobias Fankhauser mit seinem 2. Platz und gewann überlegen die Meisterschaft seiner Klasse MH1.2. Mit jetzt 60 Podestplätzen und dem 6. Meistertitel in Folge hält er auch den Allzeitrekord im EHC! Auch für Christoph Etzlstorfer lief das Rennen sehr gut. Im Rennen zeitweise in Führung liegend belegte er schließlich den 4. Platz auf der Tagesetappe und den 2. Platz im EHC Gesamtklassement. Walter Ablinger, unser 3. Handbiker bei den Paralympics, war Teil des Führungsquartetts bis er bei einem Überholmanöver in der 4. von 7 Runden den Anschluss verlor. Zwar kämpfte er sich nach langer Solofahrt wieder an das führende Trio heran, jedoch konnte er in den Schlusssprint nicht eingreifen. Mit einem Rückstand von 10 Sekunden auf das Podium belegte Walter den 4. Platz. Es siegte David Franek (FRA) vor Weltmeister Jean-Marc Berset (SUI) und Lukas Weber (SUI). In der Gesamtwertung MH2 belegte er hinter dem Sieger David Franek den 2. Platz. Manfred Putz war nach seinem erst vor wenigen Tagen vollbrachten Bravourstück - 1. Bezwinger des Peakbreak mit einem Handbike (900km und 18000 HM in 8 Etappen) - noch nicht spritzig genug und beendete das Rennen auf dem 11. Platz. In der Division MH3 bewies der Medaillenkandidat für London und UCI Weltranglisten-Führende Rafal Wilk (POL) einmal mehr seine Stärke in diesem Jahr und holte sich überlegen den Tagessieg. Doch damit nicht genug gewann er auch noch überlegen die Meistertrophy im EHC mit insgesamt fünf Siegen und einem 2. Platz in 6 Rennen. Nach längerer krankheitsbedingter Pause kam auch wieder Klaus Dolleschal zum Einsatz. Er fuhr ein starkes Rennen und kämpfte in der 5. Runde noch um den 3. Podestplatz. Dann machten sich konditionelle Schwächen bemerkbar und er fiel schließlich auf den 8. Platz zurück. Ludwig Hackinger landete mit Platz 18 im Mittelfeld. |
| Auch dieses Mal gibt es wieder viele interessante Bilder von Brigitte Neuske unter folgenden Links: Rennen über 7 Runden - Rennen über 5 Runden - Siegerehrungen |
![]() Manfred Putz auf dem Weg zum Kitzbüheler Horn | Er hat die Sensation
tatsächlich geschafft. Nach einer kumulierten Fahrzeit von 52 Stunden und
42 Minuten hatte er die Tortur beim härtesten Alpenrennen für Jedermann
mit Bravour zu Ende gebracht. Hut ab vor dieser Leistung, die ihm sobald niemand
wird nachmachen können. Eine Übersicht von allen Etappen-Ergebnissen gibt es hier |